Jan Krenz (* 14. Juli 1926 in Włocławek) ist ein polnischer Dirigent und Komponist.
Während des Krieges lernte er Klavier bei Zbigniew Drzewiecki und Komposition bei Kazimierz Sikorski.
Er studierte 1945–1947 in der Staatlichen Musikhochschule in Łódź Dirigentur bei Kazimierz Wiłkomirski und Komposition bei Kazimierz Sikorski.
Ab 1949 war er Assistent des Direktors des Kattowitzer Großen Rundfunksinfonieorchesters, Grzegorz Fitelberg, nach dessen Tod 1953–1968 Dirigent und Direktor des Orchesters. Ab 1967 war er Erster Dirigent und ab 1968 auch künstlerischer Leiter des Warschauer Operntheaters, 1979–1982 Generalmusikdirektor in Bonn. Er leitete auch 1979–1982 das Danmarks Radio Orchester in Kopenhagen. Als ständiger Gastdirigent leitete er 1983–1985 das Rundfunkorchester Hilversum. Er trat oft mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio auf. Er dirigierte das Detroit Symphony Orchestra, die
Berliner Philharmoniker, die Leningrader Philharmonie und das Concertgebouw Amsterdam.
Neben der Tätigkeit als Dirigent beschäftigt sich Jan Krenz auch mit dem Komponieren. Sein erstes Streichquartett schrieb er als Siebzehnjähriger im Jahre 1943.